Vorfreude auf Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür und da es sich hierbei um das Familienfest schlechthin handelt, wird einem an dieser Stelle ein weiteres Mal so richtig bewusst, wie viel sich ändert. Neuerdings feiern wir eben zu dritt – so als eigene kleine Familie.

Zunächst gab es im Dezember aber den ersten Frost und auch den ersten Schnee zu vermelden. Als ich das morgens gesehen habe und mich die großen braunen Augen unserer Tochter angeschaut haben, habe ich die Kleine erst einmal auf den Arm genommen und bin mit ihr ans Fenster gegangen. Die Augen wurden noch größer und sie schaute ganz gespannt auf das viele Weiß direkt vor der Haustür. Der Hof war weiß, die Autos schneebedeckt und auch alles, was man sonst noch so aus dem Fenster erblicken konnte, sah anders aus als sonst. Aber um dick eingepackt im Schneeanzug auf das neue, unbekannte Element zu treffen, ist sie noch zu klein.

Erster Frost Erster Schnee

Ähnlich wie mit dem St. Martinsfest, das einem dank Kind in Erinnerung kommt, ist es mit den anderen Sachen rund um Weihnachten, die man bisher nur als Empfänger kannte, auch: Beispielsweise beschenkt meine Mutter meine Schwester und mich heute noch mit Adventskalendern. Waren es zu Zeiten der ersten eigenen vier Wände noch Haushalts- und Küchenartikel, waren es in den vergangenen Jahren gerne Gewürz- und Genusskalender. In diesem Jahr habe ich sogar drei Kalender, an denen ich Türchen öffnen kann. Im nächsten Jahr wird unsere Tochter auch ihren eigenen Adventskalender bekommen – und selbstverständlich auch den ersten Nikolausteller. Zu diesem Anlass hatte mich meine Frau kürzlich mit einem Schoko-Nikolaus im Schuh überrascht.

Adventskalender Nikolaus Stiefel

Dadurch, dass wir jetzt eben unsere „eigene“ Familie sind, verschiebt sich auch das Weihnachtsfest um eine Stufe. Während man vorher „nur“ die eigene Verwandtschaft und die Schwiegerleute an den Feiertagen unter einen Hut bringen musste, kommt jetzt auch der eigene Familienzirkel dazu. Die Absicht, dem eigenen Nachwuchs eine ähnlich schöne Tradition zu verschaffen, wie man sie selbst als Kind erlebt und genossen hat, sorgt für ein wenig mehr Planungsaufwand. Einerseits möchten wir den Heiligabend für uns verbringen, andererseits wollen alle frischgebackenen Groß- und Urgroßeltern den jüngsten Familienzuwachs an den Feiertagen auch sehen. Gepaart mit dem normalen Koordinationsaufwand (der mit Wickeltasche, Kinderwagen und Co. mittlerweile gut eingespielt ist), kommen in diesem Fall dann noch Geschenke, vorbereitete Speisen und eingepackte Reste hinzu.

Apropos Geschenke: Diese fallen für unsere Tochter sind dieses Jahr ganz pragmatisch aus. Mit 5 Monaten ist das von ihr genutzte Spielzeug noch recht überschaubar – sie erfreut sich an Papierschnipseln oder Holzwolle deutlich mehr als an dem eigentlichen Verpackungsinhalt. Nächstes Jahr wird das, wenn sie knapp 1,5 Jahre alt ist, sicherlich interessanter und vielleicht … viiielleicht gibt es dann auch schon mit Duplo die Vorstufe zu Lego. Mal schauen.

Ich freue mich außerdem darauf für Heiligabend mal wieder ein Gericht auszuprobieren. Letztes Jahr gab es Beef Wellington, das Jahr davor war es Pulled Turkey. In diesem Jahr wird es erneut Geflügel, allerdings gefüllt und mit Beilage, aber das stelle ich natürlich auch gerne wieder hier vor.

Bis dahin wünschen wir all unseren Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest! Genießt die Zeit im Kreis eurer Familien und lasst es euch gut gehen.

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