Das erste Möbelstück

Eigentlich, ja, eigentlich war bei unserem ersten Beratungsgespräch schon so manches geklärt. Kinderwagen vorgeführt bekommen, mal einen Überblick verschafft und dann auch nach den Möbeln geschaut. Womit fängt man an? Dem gefühlt Wichtigsten direkt, dem ersten eigenen Schlafplatz, dem Kinderbett.

Wir standen im Ausstellungsraum vor diesem Bett in weiß, verstellbare Höhe, umbaubar zum Juniorbett. Zubehör war dabei, Preis passte auch, aber es war ja noch lange hin, 5 Monate bis zum kalkulierten Termin, also blieb es erst einmal auf der geistigen Einkaufsliste.

BabyOne Kinderbett

Vollgepackt mit den Eindrücken und neuen Informationen reflektiert man das neu gewonnene Wissen erstmal mit denjenigen, die es am besten wissen: den eigenen Eltern. Meine Mutter hatte mein altes Kinderbett, in dem später auch meine Schwester geschlafen hatte, aufbewahrt und rausgesucht. Ich möge doch mal nachschauen, ob es komplett und für uns geeignet sei. Den Vorschlag nahm ich dankend an, obwohl für mich weniger der Gedanke, etwas gespart zu haben, ausschlaggebend war, sondern der emotionale Wert der Vorstellung davon, dass unsere Tochter im selben Bettchen schlafen würde, wie ich es vor 34 Jahren getan habe.

So wurde dann im April ’18 etwas Platz geschaffen im (noch) Arbeitszimmer meiner Frau und ich ging ans Werk. Ich baue gerne Sachen zusammen. So ein Kinderbett gehört jetzt nicht zu den komplexesten Möbeln, aber es stimmt zufrieden zu sehen, wie sich die einzelnen Teile zu etwas Größerem zusammenfügen. Und für mich war es auch ein Moment, in dem einmal mehr die Tatsache ins Bewusstsein vordrang: Dinge verändern sich. Man sagt zwar „Wir sind schwanger“, aber es ist eigentlich „nur“ die Frau und man selbst steht da unterstützend dabei. Die Rückmeldung, die man erhält, geschieht über die Partnerin, die von den Bewegungen erzählt, bevor man diese selbst durch die Bauchdecke spüren kann. Aber hier, mit dem ersten aufgebauten Möbelstück, gab es für mich auch noch mal einen mentalen Startschuss.

Kinderbett

Mein altes Bett kann in der Höhe verstellt werden und passt auch als Beistellbett an unser eigenes Bett, sodass es für die Anfangszeit als solches genutzt werden wird. Bei der weiteren Vorbereitung fiel uns dann auf, dass die Betten mittlerweile größer geworden sind und 1,40×0,70m das neue Standardmaß ist. Für dieses Bett wird allerdings eine kleinere Matratze von 1,20×0,60m benötigt, und die Größe war bspw. in der aktuellen Ausgabe der Ökotest nicht abgedeckt. Bei den besser bewerteten Matratze, z.B. von Ravensburger, gab es leider nichts in unserer Größe, aber wir sind beim Testsieger Paradies fündig geworden. Zwar nicht mit der mit „sehr gut“ bewerteten Maja, sondern der Matratze Iris.

Die Matratze passt gut, hat wenig Spiel im Bett, sodass da auch nichts passieren kann und wurde zum Lüften erst einmal ausgepackt. Wir haben noch einen Nässeschutz besorgt, der zwischen Matratze und Bettlaken kommt. Paradies hat eine umfangreiche Gebrauchsanweisung beigelegt, die hilfreich ist, da mir ein paar der Risiken (noch) nicht bewusst waren.

Jetzt folgen noch die weiteren Möbel für’s Kinderzimmer, aber insbesondere der fahrbare Untersatz für unsere Kleine, den wir in den nächsten Tagen abholen werden. Auch wenn wir beim Kinderbett nicht im Fachhandel fündig geworden sind (dafür aber etliche andere Dinge dort erstanden haben), möchte ich mich bei BabyOne Mülheim-Kärlich und insbesondere bei der Niederlassungsleiterin Frau Menten für die kompetente Betreuung bedanken.

Kommentar

  1. Delln

    „Paradies hat eine umfangreiche Gebrauchsanweisung beigelegt, die hilfreich ist, da mir ein paar der Risiken (noch) nicht bewusst waren.“

    Ich hätte es cool gefunden, wenn du die Risiken noch aufgezählt hättest für andere, die diese vielleicht auch noch nicht kennen.

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