Das Abenteuer hat begonnen

Es war die letzten Tage etwas ruhiger hier auf dem Blog, denn am vergangenem Samstag hat unser kleines großes Abenteuer (endlich 😀 ) begonnen.

Eigentlich war die Geburt unserer Kleinen für den Montag der Vorwoche terminiert, wobei die Frauenärztin uns in der Vergangenheit mehrfach und sehr überzeugend klar gemacht hat: „So lange braucht sie nicht, sie kommt früher“. Ein paar Kontrolltermine und eben so viele wehenfördernde „Maßnahmen“ später, war es am Samstag, wider Erwarten 5 Tage später als kalkuliert, soweit. Nicht die Vollmondnacht brachte das Ganze in Gang, sondern die darauffolgende Nacht der Mondfinsternis. Interessant, welchen Einfluss das Himmelsspiel auf uns hat, denn beim Perseiden-Strom 2015 haben meine Frau und ich uns kennengelernt.

Samstagmorgens machten sich erste Wehen bemerkbar, die vormittags zwar abklangen, dann aber über Mittag deutlich stärker und regelmäßiger wurden. Um 16 Uhr sind wir schließlich nach kurzer Avise in die Klinik gefahren, mit 1-1,5 Minuten anhaltenden Wehen im Abstand von 5 Minuten. Vorzeigewerte. Etwa 2 Stunden später waren wir dann auch im Kreißsaal und um 23:17 kam unsere Tochter auf der Welt.

Ich möchte mich an der Stelle zum einen bei dem Hebammen- und Ärzteteam der Entbindungsstation des St. Vincenz-Krankenhauses Limburg/Lahn bedanken, die bei der Entbindung einen sehr tollen Job gemacht, immer die Ruhe bewahrt und uns zu jeder Zeit das Gefühl gegeben haben, in sicheren Händen zu sein. Zum anderen gilt unser Dank den Krankenschwestern, die die anschließende Betreuung auf dem Familienzimmer übernommen und uns dabei geholfen haben, mit der neuen Situation umzugehen. Man darf bei allen Ansprüchen an eine „Rundum-Wohlfühl-Betreuung“ nämlich nicht vergessen: Sie sind auch „nur“ Menschen, die teils seit 10 und mehr Stunden im Dienst sind und wie wir selbst den in dieser Woche extrem heißen Temperaturen ausgesetzt waren. Zwar hat natürlich auch jede ihre eigene Tipps und Ratschläge, die sich nicht unbedingt mit denen der Kollegin decken, aber wir haben gelernt, dass man sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen darf 😉 Letztlich ist die eigene Intuition der beste Ratgeber und dennoch haben die Erfahrung und Ruhe, insbesondere der Nachtschwestern, für einen runden Einstand mit unserer Tochter gesorgt.

An der Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle, die mit uns mitgefiebert und uns Glückwünschen und Aufmerksamkeiten haben zukommen lassen.

Der letzten Woche vor der Geburt (a.k.a. das Warten), den Tagen im Familienzimmer und der ersten Woche daheim möchte ich mich in Einzelbeiträgen widmen. Erst einmal genießen wir die Zeit zu dritt. Auf bald!

 

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